…steht für Erwachsenenpfingstzeltlager.
Noch vor wenigen Jahren war ich ehrenamtlicher, aktiver Betreuer und teilweise auch verantwortlicher Leiter des Pfingstzeltlagers der kath. Jugend Wullenstetten und des evang. Jugendwerks Neu Ulm. Ein einwöchiges Zeltlager für ca. 60 Kinder im Alter von 10-14 Jahren. Das aktuelle Betreuerteam des Zeltlagers hat sich nun aber zur Aufgabe gemacht dieses Zeltlager für interessierte Eltern, bzw. ehemalige Betreuer zugänglich zu machen. Geile Idee! Vor allem noch besser umgesetzt! Dass nun ein Zeltlager Mitte September ausgerechnet Pfingstzeltlager heißt, hängt damit zusammen dass dieses Zeltlager bereits seit 1978 ein stehender Begriff ist und sonst halt jährlich an Pfingsten stattfindet.
Die alten Knochen der Teilnehmer ( = Kinder 🙂 ) wurden hierbei keineswegs geschont. Es war ein Zeltlager, wie man es ähnlich auch mit Kindern hätte abhalten können. Es war alles dabei was zu einem richtigen Zeltlager gehört: Lagerfeueratmosphäre mit Klampfe, harter Untergrund, Schlafmangel, leckeres Essen, Nachtwanderung, nächtlicher Überfall, extrem körperbetonte Geländespiele, die entsprechenden blauen Flecken und Schrammen, etc…
Interessant war für mich vor allem dieses Zeltlager mal wieder aus Sicht eines Kindes zu betrachten. D.h.: Nicht zu wissen was es zu essen gibt, nicht zu wissen was für ein Spiel als nächstes kommt, nicht darauf zu achten dass auch alle ihre Zähne putzen und so weiter… Besonders witzig daran war, dass ich den größten Teil des heutigen Betreuerteams zu meinen aktiven Jahren noch als Kinder betreuet hab.
Fazit: Es hat einen Heidenspaß gemacht. Gratulation ans Team zu der rundum gelungen Aktion!
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Auch für die kleinen Häppchen für zwischendurch war gesorgt:
Ein originales (!) Spanferkel (nämlich von der Metzgerei Karl Span in Wullenstetten)

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Hier die gesamte Bande. Die älteren sind die Kinder 😀

NACHTRAG: Besonders erwähnenswert auf der Heimatseite des Pfingstzeltlagers ist natürlich das Geräusch das ertönt, wenn man mit dem Mauszeiger über den Button “nochmal anglotzen” geht. Man muss sich halt das (schick gemachte) Intro bis zum Ende ankucken und dann noch ein bischen warten, aber es lohnt sich! Danke an Stoffel der mir seinerzeit diesen wertvollen Hinweis gab. Solche Juwelen entdecken nur wenige!