
Nächster Versuch!
Die Supermanlatschen hielten jetzt gerade mal ein Jahr. Mich überkommt der schleichende Verdacht dass die gar keine Superkräfte hatten.
Frechheit… 🙁
Blog
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Lecker Kuchen !

Dieses Bild bekam ich vor einigen Wochen (naja… Monaten eher 😉 ) von meinem geschätzen Bassistenkollegen Henning geschickt. Folendes hat er dazu zu sagen:
“Hallo Wölfi,
(…) Da der Kuchen meiner geworden war und das Bild vor allem den Kuchen, meine Frau und mich zeigt, darfst Du es verwenden, damit Dein Mahnmal nicht mehr ganz so dürftig aussieht.
Herzliche Grüße
HeKo aus dem Beklopptenforum“
Lieber spät als gar nicht. Ich bin gerade erst wieder drübergestolpert *schäm*
Vielen Dank, Henning! -
Etwas voreilig…
…war mein Beitrag über das Easterbilby.
Denn gerade eben entdeckte ich weitere österliche Beutelsäuger:

Osterkoalas und Osterwombats gibts also auch. Die Ähnlichkeit zum europäischen Hasen ist jedoch hier nicht mehr ganz so gegeben wie beim Bilby. Immerhin kann so ein Wombat ein Kampfgewicht von äusserst robusten 35 kg auf die Waage bringen (also der richtige Wombat natürlich. Meine täuschend echte Replika aus Schokolade hat leider nur lächerliche 100 Gramm)
Übrigens sind auch diese Schokoladenbeutelsäuger nach Ostern wesentlich günstiger zu bekommen 😉 -
Amerikanisch-japanischer Austausch
ISCH HANN EN HALS…
…ausgetauscht. :-)Und zwar von meinem amerikanischen Fender Precision und meinem bundlosen, japanischen Fender Jazzbass.
Der folgende kurze Bildband soll den Vorgang der Transplantation visuell deutlich machen. Beide Patienten erfreuen sich übrigens auch hinterher bester Gesundheit.
So sahen die beiden Exemplare vor dem Eingriff aus. (für den nicht ganz desinteressierten Nichtbassisten: Oben: Jazzbass fretless, unten: Precision bundiert.Das ganze ist tatsächlich so simpel wies auf den Bildern aussieht. Die Hälse der Fender-Klassiker Jazz und Precision sind 1:1 austauschbar. Und genau das war auch Leo Fenders Konzept. Austauschbare, günstig zu fertigende Einzelteile von der Stange. Er war quasi der Henry Ford des Instrumentenbaus. Kein Gitarrist/Bassist, sondern ein Techniker, der günstig produzieren wollte. Mit den Fender Instrumenten stellte auf einmal (ACHTUNG: unglaublich schlechter Wortwitz!) so ein Halsbruch nicht gleich ein Beinbruch dar (sorry! 😉 ). Neues Holz draufschrauben und am nächsten Tag wieder nen Gig spielen! Bassisten die diese Klassiker kreuzen gibts genug. Z.B. Donald “Duck” Dunn spielt gerne Prezis mit nem schlanken Jazzbasshals. Und Tim Commerford von Rage against the Machine mag Jazzbässe mit fetten Prezi-Prügel…
Bis jetzt haben beide entstandenen Instrumente einen gewissen Reiz für mich. Zunächst gefällt mir der bundlose Precision eindeutig besser als der bundlose Jazzbass vorher. Mit dem Jazzbass gabs für mich im Bandkontext irgendwie nie ein durchkommen. Der legendäre Bassist Jaco Pastorius hat mit seinem bundlosen Jazzbass Hörgewohnheiten geprägt. Das ist sehr schade, denn der Jazzbasssound wird seither als DER Fretlesssound gehandelt. Deshalb hab ich als Fretless-Newbie mir ja auch gedacht, dass man damit nicht so falsch liegen kann. Schade eigentlich, denn es gibt soviel mehr. Den Prezi zum Beispiel. Rolle predigt das ja schon seit Ewigkeiten und ich habs auch erst selbst erleben müssen bis ich ihm geglaubt habe. Ja, er hat Recht! (Übrigens: Wenn ihr denkt ich spinne: Rolle tauscht die Hälse an seinen Bässen glaub öfters als die Saiten 😉 )
Aber auch der entstandene Jazzbass hat was: Vorab: Ein grossartiger Jazzbassfan war ich noch nie. Das hing nicht mit dem Sound zusammen, denn daran gibs nix auszusetzen. Der Hals war mir immer zu schmal und zu windig… Die Kreuzung mit dem fetten 57’er Hals finde ich deshalb wiederum seeehr interessant, zumal das Gerät nun im Bandsound auch eine seeehr ordentliche Figur macht. Ganz im Gegensatz zu seiner bundlosen Vergangenheit…Ganz exakt haben die Halsmasse jedoch nicht übereingestimmt. Der bundierte Hals sitzt ausserordentlich stramm in der Halstasche des Jazzbasses und war nur mit etwas Kraftaufwand (Gewalt!) dort hineinzubewegen. Der bundlose Hals flutschte hingegen problemlos in die Halstasche des Prezi-Korpuses und hinterlies dort dann auch prompt fendertypische Spaltmasse. Siehe hier:

Zumindest mittelfristig belasse ichs jetzt mal in dieser Konstellation. Mal sehen…
Ich bin gespannt, ob mich wieder die Lust auf einen bundierten Precision überkommt. Kein Problem. Ist ja alles rücktauschbar… -
Nikolausi!? Osterhasi!? – Weder noch!
Easterbilby!!!

Okay, okay! Osterhasen gibts natürlich auch. Schliesslich ist das bisschen Kultur das wir hier haben von Europäern eingeschleppt worden. Eingeschleppt wurden auch der Hase, denn der ist an sich kein einheimisches Tier. Mangels natürlicher Feinde haben sich die Viecher karnickeltypisch, rasant verbreitet und ganze Landstriche kahlgefressen. Er ist nicht unwesentlich dafür verantwortlich, dass einheimische Pflanzen und Tiere ausstarben, vom Aussterben bedroht waren und es zum Teil noch immer sind. So z.B. das Bilby*. Das Bilby mag dem Hasen in seiner Erscheinung und seiner Lebensweise recht ähnlich erscheinen. Dennoch ist er ein Beutelsäuger wie auch das Känguruh, der Wombat, der Koala und der Tasmanische Teufel.
Um das Bewusstsein der Australier für die einheimische Tierwelt wieder zu stärken, begannen in den 70ern Bestrebungen den “Easterbunny” durch das “Easterbilby” zu ersetzen. Geschafft hat es das Bilby nicht ganz, aber eine friedliche Koexistenz in den Regalen der Supermärkten ist durchaus möglich.
Selbstverständlich hat bei mir ein Bilby den Platz im Osternest bekommen.
(*) Ich empfehle hier die Lektüre des englischen Wikipedia-Artikels. Der ist erstens ausführlicher und zweitens etwas optimistischer. In der deutschen Version ist das Tier nämlich bereits in den 30ern ausgestorben. Im englischen Artikel ist das Bilby lediglich bedroht und sie schreiben von Wiedereinführungsmassnahmen… -
Adelaide Cup
Heute habe ich frei, denn es ist Feiertag in South Australia.
HIER hab ich schonmal beschrieben, dass es ziemlich australisch ist, Feiertage grundsätzlich auf einen Montag zu legen, um garantiert ein langes Wochenende mitzunehmen. So weit so gut.
Das der Grund für den Feiertag allerdings ein zweitklassiges Pferderennen ist, ist aber nochmal eine ganz andere Sache. Nicht dass das viele Leute interessieren würde. Es geht eigentlich nur um den freien Tag!
Wie kommt es dazu? Purer Neid!
In Melbourne gibt es seit Ewigkeiten* den Melbourne Cup. Ein riesiges, traditionelles* Pferderennen, dass jährlich stattfindet und schon seit Ewigkeiten* traditionell* arbeitsfrei ist.
Nun kann man in South Australia natürlich nicht auf sich sitzen lassen, dass die Victorians einen Feiertag mehr haben…. 😉(*) Ich spreche hier natürlich in australischen Dimensionen. Eine richtig lange Geschichte der westlichen Kultur gibts hier ohnehin nicht. 😉










