Author: Wölfgäng

  • Ein neues Zeitalter bricht an!

    Meine ersten spontanen, englischsprachigen Wortspiele entstehen und wurden gestern abend auch ebenso spontan den kritischen, wenn auch unfreiwilligen, australischen Juroren vorgetragen. Das darauf folgende Gelächter war keinesfalles reines platonisches Anstandsgelächter. Es war überzeugend und gab mir die Gewissheit, dass der Gag tatsächlich funktioniert hat!
    Bei einer Zusammenkunft von Renates Chor wurde festgestellt, dass in eben diesem Chor tatsächlich vier Frauen mit dem Namen “Sue” mitsingen. Es wurde eine Lösung dieser Problematik gesucht. Worauf ich den Vorschlag machte: “No problem! I think we’ll find a suetable nickname for each of them!”
    Der gesteigerte Blutalkoholgehalt der meisten Anwesenden tat wahrscheinlich sein übriges dazu…

    Das mag jetzt dem einen oder anderen unwichtig vorkommen. Viele werdens vielleicht auch nicht ansatzweise komisch finden. Mir egal! Ich fand das gestern abend wichtig! So wichtig dass es einen Blogeintrag verdient. Es ist für mich ein Meilenstein in meiner Entwicklung zum Australier… 😉

  • Trinkwasser…

    …auch aus dem Wasserhahn! Selbstverständlich? Leider nicht…

    Einige wissens schon aus Erzählungen von uns oder aus eigener Erfahrung: Trinkwasser aus dem Wasserhahn schmeckt in Australien, insbesondere in Adelaide wirklich beschissen! (Entschuldigt den Kraftausdruck, aber wer’s schon mal probiert hat weiß, dass er hier angebracht ist.)
    Grund dafür ist der:
    South Australia ist der trockenste Bundesstaat auf dem trockensten Kontinent der Erde. Deshalb wird im etwas regnerischeren Winter möglichst viel Wasser gesammelt bzw. aufgestaut, um damit über den trockenen Sommer zu kommen. Das Wasser hängt also ewig in diesen riesigen Reservoirs rum. Um den Kampf gegen Bakterien und Keime gewinnen zu können, muss das Wasser entsprechend mit Chlor versetzt werden, bevor es ins Netz eingespeist wird. Und genau da liegt der Hund begraben.
    Ein Schluck aus dem Wasserhahn erinnert unweigerlich an die ersten Schwimmversuche im Schwimmbad 😉

    Jetzt hat man 3 Möglichkeiten:
    a.) Man gewöhnt sich an den üblen Chlorgeschmack und trinkt widerwillig die Brühe (ist übrigens vollkommen unbedenklich! Die Hygienebestimmungen sind wohl relativ ähnlich zu denen in Deutschland.)
    b.) Man kauft im Supermarkt Trinkwasser in 10 Liter Tetrapaks (gibts echt! Mit Hahn dran und so…). 10 Liter für ~3 AUD. Wer meinen und vor allem Renates Wasserkonsum kennt kann sich vorstellen was für eine Schlepperei das ist. Außerdem auf Dauer nicht ganz billig…
    c.) Man kontaktiert eine Firma wie z.B Puratap, um einen Filter (ich glaub’ Aktivkohle) am Kaltwasseranschluss installieren zu lassen.

    Wir haben uns nach etwas Überlegen und vor allem Kalkulieren für Variante c.) entschieden. Dafür bekommt man einen zweiten Wasserhahn am Spülbecken installiert, dessen Wasser zuerst durch ein 2-stufiges Filtersystem im Spülenunterschrank läuft. Einmalige Kosten: 220 AUD. Folgekosten für Filtertausch: 67AUD alle 12 – 18 Monaten. Langfristig auf jeden Fall billiger. Das System kann man nämlich bei einem Umzug mitnehmen. Es bleibt lediglich ein kleines Löchlein am Spülbecken zurück, welches dann mit einem Stopfen zugemacht wird. Der Filter selbst ist nicht größer als 2 Colaflaschen…
    Ist auf Dauer bedeutend günstiger und vor allem ein riesiger Komfortgewinn…. Nie mehr Tetrapaks schleppen!
    Mehr Infos dazu gibts unter: http://www.puratap.com.au/
    Einziger Nachteil der Fa. Puratap: Ich kann diesen dämlichen Radiowerbespot von denen nicht mehr hören.
    DAS Problem bleibt dummerweise … 😉

  • Kuschelviren und Schmusebakterien…

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    Da ich keinen Bock auf eine Abmahnung habe, habe ich dieses Bild entfernt.
    Genaueres zu diesem Thema kann man z.B. HIER nachlesen.

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    Alles was man so braucht:
    Tuberkulose, Mundgeruch, Tollwut, Grippe, Pest, Erkältung, Pfeiffersches Drüsenfieber, etc… 😀

    Das ganze gibts hier: www.plüschmikroben.de
    Schaut euch um! Ist für jeden das Richtige dabei! 😀

    Besonders geil find ich persönlich die Plüschtuberkel:
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    (Die Bassers kennens schon aus der Selbsthilfegruppe)

  • Ich bin nicht alleine…

    …mit dem eigentlich vollkommen hirnverbrannten Hobby Bilder von Basskuchen zu sammeln. 😉
    Naja… Was ausschliesslich Basscakes betrifft vielleicht ja schon, aber es gibt da tatsächlich eine Heimatseite die nix als Bilder von seltsamen Kuchen beherbergt: Dort gibts alles! Uhrenkuchen, Panzerkuchen (!?) , Igel-, Frosch- und sonstiges Getierkuchen, Traktorkuchen, Cheopspyramidenkuchen u.v.m….
    Mann, sind die bescheuert! 😀 😀 😀
    hier: http://www.coolest-birthday-cakes.com/

    Außerdem hab ich von meinem Bassistenkollegen Thomas. a.k.a batman ein paar neue Kuchenbilder erhalten. Danke! Sie werden natürlich auf der Seite “Kuchenbuffet” wie gewohnt eingereiht und kommentiert!
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    Genaueres zu diesem Thema kann man z.B. HIER nachlesen.

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  • 1 Jahr basscake.de

    Diese Heimatseite wird heute genau ein Jahr alt!
    Zu so einem Anlass gibts natürlich auch Kuchen. Den zweiten hat Renate gefunden. Danke!
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    Die beiden Kuchen sind wie immer auch im Kuchenbuffet zu bestaunen

  • Renates Martin

    Nicht du in Saarbrücken 🙂

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    da ich keinen Bock auf eine Abmahnung habe, habe ich dieses Bild entfernt.
    Genaueres zu diesem Thema kann man z.B. HIER nachlesen.

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    Seit ca. 6 Stunden sind wir im Besitz einer Martin DX1R. Renate hatte bisher “nur” eine 12saitige Seagull-Westerngitarre, welche momentan im Container unterwegs ist. In Saarbrücken hatte sie zwar noch eine 6-Saitige Nylonklampfe aus ihrem Elternhaus, aber die hat den Weg nach Australien gar nicht erst angetreten. Also: Eine Sechssaitige stand also auf dem Wunschzettel. Renate legte Wert auf sehr gute Bespielbarkeit, wenn es denn eine Western werden soll. Mir als Bassist können Stahlsaiten eigentlich nicht fett genug sein, aber Renate ist da doch eher weiche Nylonsaiten gewohnt. Nach längerem Testspielen in unterschiedlichen Shops hatten wir die Auswahl letztendlich auf 2 Martin-Gitarren begrenzt. Die Endauswahl lief so ab, dass wir zunächst im Minutentakt, später eher kurzer, die Gitarre wechselten und spielten, lauschten, verglichen, grübelten, nochmal tauschen, nochmal hören… Bis wir uns beide letztendlich für o.g. Model entschieden.
    Es ist eine ganz einfache “Einsteiger-Martin” ohne Pickup, Edelhölzer, Einlegearbeiten oder sonstigem Pipapo. Sie klang für unsere Ohren einfach bedeutend besser als sämtliche Yamahase, Fenderse, Ibanässe, Seagullse und sonstige Gerätschaften die wir antesteten… Ein schöner differenzierter Sound mit strammen, drahtigen Bässen (naja, für ne Klampfe halt 😎 ) und perlenden Höhen. Einen fast erdbebensicheren Koffer dazu konnten wir noch raushandeln. Sehr schön!
    Wir begrüßen unseren Neuzugang und hoffen, dass der Rest der “Familie” bald eintrifft… Die Martin wird uns hoffentlich die Zeit bis dahin etwas versüssen…

    PS: Mangels Kamera konnte ich kein Foto machen. Das Bild stellt also irgendeine Martin DX1R dar und nicht unsere…
    “Abbildung ähnlich”, sozusagen 😉

  • Vorfahrt

    Ich glaubte irgendwo gelesen zu haben, dass in Australien trotz Linksverkehr “Rechts vor Links” gilt. Richtig sicher war ich mir aber nicht einmal als wir unser Auto gekauft hatten und die ersten Touren bevorstanden. Ich dachte mir: “Fahr halt am Anfang mal lieber übervorsichtig. Das kriegst du dann schon mit….”. Falsch gedacht! Man merkt es überhaupt nicht! Es ist hier nicht so wichtig recht zu haben… Man fährt umsichtig und passt ein bischen auf sich und die anderen auf. Australier blinken nicht bei Spurwechseln. Man drückt einfach rüber. Trotzdem wird keiner deswegen angehupt. Wenn man verpennt dass die Ampel auf Grün schaltet, kann es sein, dass der Australier hinter dir seelenruhig bleibt und mit dir einfach grinsend bis zur nächsten Grünphase wartet. Dabei fahren sie beileibe nicht langsam oder kommen nicht zu Potte…
    Wie man in Kreisverkehren blinkt hab ich noch nicht richtig erfasst. Renate meint, das man vor dem Einfahren in den Kreisel in die Richtung blinkt in die man ihn verlassen möchte. Kann sein. Bestätigen kann ICH das nicht…
    Es ist aber NICHT so, dass die Aussies besonders zuvorkommend im Straßenverkehr wären. Dass dich irgendjemand herauswinkt und dir Platz macht ist eher untypisch. Aber wenn man sich irgendwie “reindrängelt” wird das nicht als Belästigung empfunden… Einfach bedeutend weniger aggressiv.
    Sehr entspannend. Wenn man den deutschen Krieg kennt…

  • Microsoft Hit Wizard

    hab ich gerade auf meiner Festplatte in einem Ordner “Ramschsammlung” gefunden und für amüsant gehalten. Draufklicken hilft…

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  • Fast vergessen: Yamaha TRB 6 II

    yamahatrb6total.jpg

    In meiner internetfreien Zeit kurz vor unserem Umzug nach Australien hatte ich noch einen Neuzugang zu verzeichnen. Hab ich doch glatt vergessen euch den vorzustellen! Es handelt sich um einen japanischen Yamaha TRB 6 II. Sorry für die miesen Bilder, aber ich hab grad keinen Teppich da, ausserdem ist der Bass wie alle meine anderen in einem Container über die Weltmeere zu mir unterwegs. Die Kamera ist auf dem Weg nach Deutschland und ausserdem waren die Bilder der anderen Bässe auch nie wirklich gut. Reicht das an Ausreden? 🙂 egal!
    Nun, wie komm ich zu dem Gerät?
    Nachdem mein Fender Preci Plus von seiner “Deutschland-Tour” glücklicherweise zurückkam, hab ich weiterhin versucht diesen Bass zu verkaufen. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt. Domenik (Mein Nachfolger in der Band Icarus in Saarbrücken) hatte Interesse an diesem Bass. Zeitgleich wollte er seinen Yamaha 6-Saiter verkaufen. Seit dem Fortgang meines ESH hab ich auch immer wieder über einen Bass mit tiefer H-Saite nachgedacht. So haben wir kurzerhand getauscht. Das der Yamaha noch eine hohe C-Saite mitbringt ist ein kleiner Bonus. Ob ich die brauchen kann weiss ich selbst noch nicht so recht. Das werden wir sehen ob ich mich dran gewöhnen kann, oder ob die eher ständig im Weg ist. Bisher hatte ich nämlich noch nie eine vermisst…
    Die Mensur des Basses misst satte 35″. Die H-Saite kommt entsprechen straff und drahtig daher. Klasse! Da die Saiten ca. 4-Saiter-Stringspacing haben ist der Hals entsprechend tierisch breit. Der Korpus ist aus Erle. Die Tonabnehmer sind Humbucker aus dem Hause Yamaha und werden von einer 3-Band Elektronik verwaltet.
    Der Sound ist sehr aufgeräumt und sauber. Aus meinem Bassfuhrpark der mit Abstand am “edelbassigste” und “gepflegteste”. Bei einer Flotte aus Stingrays und Fenders ist das aber auch keinesfalls verwunderlich. 😀
    Bei leisen Einsätzen wie Chorbegleitung und Gottesdienste waren mir die Stingrays und auch der Prezi oft zu “poltrig” und “vorlaut” im Klang. Ich denke dass der Yamaha dort eher dezenter verhält und somit eine gute Figur machen könnte…
    Wenn der Bass und auch die Kamera wieder da ist wird der Bass auch in der Galerie Basskram eingereiht. Solange müssen diese Bilder reichen.
    yamahatrb6body.jpg

    yamahatrb6headstock.jpg