…auf der Strasse schleift man in so einem PKW fast! Da kriegt man ja Angst! Mannomann! Ich bin das nicht mehr gewöhnt. Ich musste nämlich einen Tag mit einem geliehenen Toyota Corolla herumfahren, nachdem unser Deli einen Wellnesstag in der Werkstatt verbrachte…
Das ganze ist jetzt auch eine Überraschung für Renate, die sich gerade in Berlin auf der DPG-Tagung herumtreibt herumtreibt und tolle Preise einheimst. (Herzlichen Glückwunsch!)
Ja, unser Deli fing an am Sonntag abend Probleme zu machen: Das Automatikgetriebe warf regelmäßig die Gänge raus. Grund: Ein Schlauch war defekt und die Getriebeflüssigkeit (heisst das so? Transmission fluid halt…) hat sich über längere Zeit verabschiedet, bis Montag morgen gar nix mehr ging. Die öligen Flecken unter dem Auto liesen mich erahnen, wohin die restliche Flüssigkeit über Nacht gelangt ist…
Der RAA (Das ist der “australische ADAC”) hat das Fuhrwerk letztendlich zu unserer Werkstatt geschleppt. Da ich leider zu Zeiten zu arbeiten beginne, in denen es der öffentliche Nahverkehr hier noch nicht tut musste deshalb ein Mietwagen her.
Und den ewiggestrigen, alles besserwissenden Automatikgegner sei hier gesagt: Ein Schlauch kanns auch bei einem manuellen Getriebe erwischen. Gut das das Automatikgetriebe die Gänge rauswirft und sich weigert einzukuppeln. Ein manuelles Getriebe hätte das nämlich trotzdem gemacht (mit erhöhtem Widerstand vielleicht) und wäre aufgrund der fehlenden Flüssigkeit elend verreckt.
Somit kann ich auch meine Frau im fernen Deutschland beruhigen. Das ganze kostete uns nicht mehr als einen Schlauch, und ein paar Liter Getriebeflüssigkeit und einen Mietwagen für einen Tag.
Wir können also ohne weites mal wieder einen Bass leisten…. 😉
Blog
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Bewegend
Gestern habe ich mit meiner Band einen Auftritt in Port Pearce gespielt. Das ist in der Pampa, ca. 200 km von Adelaide entfernt. Eine Gemeinde, in der vorwiegend Aboriginal People leben. Die Bevölkerung in diesem Kaff ist innerhalb der letzten paar Jahre von 2000 auf mickrige 200 geschrumpft. Warum? Weil dort niemand mehr leben will. Alkohol, andere Drogen, Arbeitslosigkeit, Aussichtslosigkeit und Inzest sind nur ein paar der Probleme. So sehr ich gewöhnlich das rockstarartige Rumgepose auf Bühnen mag. Ich wollte noch nie so wenig der Rockstar sein wie dort. Während wir uns in der wöchentlichen Bandprobe Gedanken machen ob der scheissteure Klinkenstecker von Neutrix sein Geld wert ist oder nicht, macht sich dort ein Mädchen Gedanken ob das Kind das sie erwartet von ihrem Cousin oder doch vom Onkel ist.
Ohne überheblich wirken zu wollen: Ich kann behaupten eine Seite dieses Landes kennengelernt zu haben, die die nur wenige Australier gesehen haben bzw. sehen wollen. Auch wenn ich dabei nur an der Oberfläche gekratzt habe… Meine Bandmates (alle in Australien geboren!) waren auch noch nie zuvor in so einer Kommune.
Es gibt hier viel zu tun. Nix, das sich nur mit Geld regeln lassen könnte…. -
Erste Alterserscheinungen…

…zeigt mein treuer, alter, kleiner Gallien-Krueger Brüllwürfel. An meinem “Schlüsselanhängeramp” ist über die Jahre die Gummilippe, die um die Membran herumläuft, porös und brüchig geworden. Ein Mangel, der nicht ganz unbekannt für ältere Exemplare ist. Auffallen tut das dadurch, daß beim Spielen Luft am Rande des 12″Speakers herauspustet. Das Speakergehäuse ist nämlich sonst vollkommen geschlossen und verfügt über keinerlei Bassreflexöffnungen. Die Folge ist ein Leistungsabfall , der wohl schleichend eintritt. Ich habs nämlich zunächst nicht bemerkt sondern erst als die Dichtung so elend ausgefranst war wie mans auf obigem Bild sieht. Unschöne Nebengeräusche veranlassten mich letztendlich zur Untersuchung des Patienten.
Der australische Gallien-Krueger Vertrieb arbeitet übrigens unglaublich fix, denn schon gestern (2 Tage nach Bestellung) hatte ich den Ersatzspeaker per Paketdienst erhalten. Natürlich hab ich ihn sofort reingefriemelt und der Combo klingt nun wieder wie ich ihn in Erinnerung hatte.

Den Combo hab ich vor einigen Jahren gebraucht gekauft. Lautstärkemäßig gabs in dieser Größen- und Gewichtsklasse damals keine Alternative. Mittlerweile schon. Der Galli hat sich bisher aber durch mindestens 10 Jahre ausfallfreie Pflichterfüllung mehr als bewährt. Ein Klassiker, sozusagen. Da darf so einen Ausfall schon mal passieren. Die Investition in einen neuen Speaker wars mir allemal wert, denn diese Büchse sehe ich als eine der sinnvollsten Anschaffungen die ich je im Equipmentbereich gemacht habe. Die nächsten 10 Jahre können also kommen…






