Nach dieser lästigen Aktion wollte ich zunächst die Fallen schon wieder abbauen. Da sie unter dem vollkommen ungenutzen Olöfen aber auch nicht stören hab ichs gelassen. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass die 4 Monate alte, mittlerweile vollkommen staubtrockene Salami noch irgendwen hinter dem Ofen hervor lockt. Hat sie aber. Im wahrsten Sinne des Wortes: Sie hat Hildegard hinter dem Ofen hervorgelockt 😀
Ich habe natürlich die Fallen umgehend mit frischer Salami bestückt und harre nun der Dinge…
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Great Ocean Road, Melbourne, Grampians…
Habt ihr eine Vorstellung wie schwer das ist, eine Masse von ca. 450 Bildern auf eine erträgliche zweistellige Anzahl mit einer 3 vorne dran zu reduzieren? Ein Eindruck des ganzen Trips soll natürlich auch noch erhalten bleiben. Das ist harte Arbeit, ich kanns euch sagen, aber ich habs gemacht!
Hier das Resultat:

– aufs Bild klicken! Zackzack! –Wir haben den zweiwöchigen Besuch Sarahs und Endres zum Anlass genommen Adelaide für eine gute Woche zu velassen und einen weiteren Bereich Australiens zu erkunden. Die Route führte uns Richtung Süden über die Great Ocean Road nach Melbourne. Am Rückweg in die Grampians und leider nicht mehr in die Wüstengegenden. Dazu später mehr.
Kurze Zusammenfassung der Eindrücke: Die Great Ocean Road ist nicht nur für australische Verhältnisse sehr kurvig. Man sollte sich genügend Zeit nehmen und oft anhalten zum kucken und staunen. Anlässe gibts genug. Während der Fahrt erfordert die kurvige Strecke aber doch ordentlich Aufmerksamkeit. Es wäre empfehlenswert gewesen die Strecke eher in der anderen Richtung zu befahren, da die ganzen Parkbuchten und Aussichtspunkte i.d.R an unübersichtlichen Streckenabschnitten an der küstennäheren Seite der Straße sind. (In Australien herrscht nämlich Linksverkehr, auch wenn Endre das überhaupt nicht in den Kram passt 😉 ) Es ging aber auch so…
In Melbourne angekommen haben wir uns in einem Campinplatz für 2 Nächte eine “Cabin” gemietet. Das war ausgesprochen komfortabel, denn den Rest der Tour haben wir trotz zum Teil frostigen Nächten im Zelt genächtigt. Nagut. In Deutschland würde man nichtmal auf die Idee kommen mitten im Winter zu zelten ;-).
Meinen ersten Eindruck von vor ein paar Wochen bekam ich bestätigt. Das über 3mal so große Melbourne ist eine bedeutend umtriebigere Stadt als unser Adelaide, das ja doch einen etwas ländlichen Charakter behalten hat, obwohl dort auch ca. 1,1 Mio Menschen hausen.
Anschliessend sind wir weitergezogen in die Grampians. Das ist ein Mittelgebirge im Bundesstaat Victoria. Vor ca. anderthalb Jahren wurde die Gegend von einem verheerenden Buschbrand heimgesucht, welcher mit 130.000 Hektar ca. die Hälfte des Nationalparks niedergebrannt hat. Es ist einerseits deutlich zu sehen wie zerstörerisch so ein Feuer zu Werke geht, andererseits aber auch erstaunlich, wie schnell sich die Fauna dort wieder erholt und es wieder zu spriessen beginnt.
Auf dem Heimweg wollten wir unseren Gästen auch noch einen Einblick in die australische Wüstenlandschaft geben. Wir haben sie letztendlich nur gestreift, da uns ein platter Reifen auf die geteerten Straßen zurückgenötigt hat. Schotterpisten in der Wüste ohne Ersatzrad zu fahren wäre eine ausgesprochen blöde Idee gewesen…
Das mit den platten Reifen häuft sich langsam. Bei unserem Urlaub mit Nadja ins Northern Territory hats und auch schon nen Reifen zerlegt.
Im Oktober kommt mein Schwager Stefan zu Besuch. Ich war schon drauf und dran Reifen auf Vorrat zu kaufen 😀 -
Basscake gibt sein erstes Interview
Tim, der Bassblogger hat da eine nette Sache gestartet. Er interviewt die ihm bekannten bassspielenden Blogger, (oder die bloggenden Bassisten?) online auf deren eigenen Seiten. Wierum auch immer. Es bleibt eine absolute Randgruppe 😉
Ich lass mich nicht lumpen und mache natürlich auch mit. Ich bin ganz aufgeregt. Habe ich Rockstar doch tatsächlich noch nie ein Interview gegeben…
Daran beteiligt sind (hoffentlich) die bekannten oder bestenfalls noch nicht bekannten Blogger aus der Bass-Szene:Die Fragen gibts hier als txt-Datei.
Vom Bass…
1) wie lange fröhnst du schon der tieftönenden Leidenschaft?
Dem Bass seit ca. 1994. Davor habe ich mal begonnen Waldhorn zu spielen. Heute könnte ich mir manchmal in den allerwertesten beissen, dass ich dieses Instrument aufgegeben habe. Speziell im Klassik-Bereich ein absolut Tolles Instrument. Für einen 15 Jährigen, langhaarigen Heavy-Metal-Fan im Metallica-T-Shirt ist das aber nicht wirklich das wahre… 😉2) Aber warum ausgerechnet Bass? War das freiwillig?
Ich fand Steve Haris von Iron Maiden immer so klasse. Ausserdem stand bei meinem gitarrespielenden Kumpel (Rolf) immer ein Bass rum, und was macht man nicht alles für dummheiten, wenn einem langweilig wird weil er die ganze Zeit auf der Gitarre rumdudelt 😉 Er hat mir seinen Bass mal für mehrere Wochen geliehen. In dieser Zeit habe ich entschieden Bass zu lernen. Von meinem ersten Azubigehalt gabs dann meinen ersten eigenen Bass…3) Wieviele Instrumente hast zu schon gehabt und welches war oder ist ein Lieblingsinstrument?
Insgesamt habe ich momentan fünf ernstzunehmende Bässe hier in Australien. Eineinhalb nicht ernstzunehmende Bässe liegen noch im Dachboden meines Elternhauses. Ich habe tatsächlich noch keinen Bass verkauft, aber 3 durch Tauschhandel aus meinem Besitz verabschiedet. Beim Lieblingsbass schwanke ich immer zwischen meinem Musicman und meinem Fender Precision. Beide endgeil, aber grundverschieden.4) Was macht für dich Bassisten aus?
Die korrekte Antwort wäre jetzt hier: Der Bassist ist das Bindeglied zwischen Rhytmus und Harmonieinstrumenten. Er stellt eine Verbindung blabla Weniger ist mehr laberfasel Nur groove zählt! blabla sülz blabla…
Ehrlich: Bassisten haben den entscheidenden Vorteil, dass sie bedeutend mehr Energie auf posen verwenden können, da man ja in der Regel doch nur primitiven Scheiß vor sich hin rumpelt. Zumindest im Rock-Kontext. Ausserdem können sie im Normalfall auch in alkoholisierten Zustand noch was halbwegs verwertbares fabrizieren. Eine Fähigkeit die sie vielen Musikern voraus haben. Der Bass ist nicht unwichtiger als ein Schlagzeuger oder Gitarrist, aber auch nicht wichtiger… Das schlimmste finde ich Bassisten, die ständig hervorheben müssen wie wichtig der Bass ist. Da spiel ich lieber
Mein Motto: Keine Gedanken auf diese Frage verschwenden und einfach Gas geben und Spaß haben.… über das Blog …
1) Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Mein Kumpel Stoffel hat mir diese Seite vor anderthalb Jahren zum Geburtstag geschenkt, da er glaubte, dass das was für mich wäre. Und nun steh ich da mit dem Scheiß 😀2) Wen möchtest du erreichen? Und wieviele Besucher hast du?
Ich glaube ich erreiche in erster Linie Freunde, Verwandte und ein paar Bassisten. Die Australien-Geschichte verschafft mir mit Scherheit auch ein paar zusätzliche Gelegenheitsleser. Es sind nicht viele, dafür dürfte ich kenn ich die allermeisten persönlich kennen 😉
3) Hast du einen Lieblings-Blog? Also Nicht-Bass-Blog!
Ich lese regelmäßig bei meinem Kumpel Stoffel, beim Bassistenkollegen Rolle und bei Bassblogger
… zum Menschen!
3) Was hörst du privat für Musik?
Ich fasse es mal grundsätzlich unter dem Begriff Rock’n’Roll zusammen. Beispiele gefällig? Hier:
ACDC, H-Blockx, ToyDolls, Primus, RedHotChiliPeppers, Incubus, VelvetRevolver, LeningradCowboys, U2, Motörhead, Fury in the Slaugtherhouse, Tower of Power, Aerosmith, Audioslave, Rage against the Machine, Joe Cocker, etc…2) Auf der Bühne, Lied zu Ende, Applaus! Wie ist das Gefühl?
Hm. Unterschiedlich. Von “Endlich vorbei!” Bis “Och menno! gieng viel zu schnell vorbei” war bisher schon alles dabei…1) Hand auf Herz! Wie ist der Mensch hinter dem Blogger?
Kein Geheimnis. Kann man hier nachlesen.



